Wie funktioniert eine Aktienanleihe?

Bei einer Aktienanleihe vereinbart das Kreditinstitut mit dem Anleger, dass dieser am Ende der Laufzeit der entsprechenden festverzinslichen Schuldverschreibung entweder den Nominalbetrag der Anleihe ausgezahlt erhält oder eine festgelegte Anzahl an Aktien in sein Depot eingebucht bekommt. Die Titel der bezogenen Aktien werden selbstverständlich bereits beim Erwerb der Anleihe festgelegt. Die meisten Aktienanleihen beziehen sich auf ein einziges Wertpapier, es können aber auch Kombinationen unterschiedlicher Aktien oder Anteilsscheine an Index-Zertifikaten vereinbart werden.
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Bankauskünfte zur Kunden Bonitätsbewertung

Unter einer Bankauskunft wird eine Information über grundlegende wirtschaftliche Verhältnisse sowie die ordnungsgemäße Führung der Geschäftsbeziehung eines Bankkunden verstanden. Zu unterscheiden ist die Bankauskunft von einem durch einen Richter angeordneten Auskunftsersuchen, welches überwiegend in Straf- und Steuerverfahren zur Anwendung kommt. Eine Bankauskunft steht eigentlich im Gegensatz zum grundsätzlich geltenden Bankgeheimnis in Deutschland, so dass die Erlaubnis zu ihrer Gewährung erforderlich ist.
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Wie funktioniert ein ABS Fonds?

Im Fondsbereich finden sich heutzutage unheimlich viele unterschiedliche Fonds vor, nicht nur was die einzelnen Fondsangebote betrifft, sondern es gibt mittlerweile auch viele unterschiedliche Fondsarten mit unterschiedlichen Eigenschaften. Eine breite Masse von Fonds ist auch für Klein- und sonstige Privatanleger geeignet, die sich kaum in diesem Anlagebereich auskennen, man spricht hier auch von den Publikumsfonds.
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Schuldnermodifikation und die Rolle der Bank

Im Kreditbereich wird von einer so genannten Schuldnermodifikation gesprochen, wenn ein Wechsel beim Kreditnehmer, also beim Schuldner einer Darlehensforderung, stattgefunden hat. Die Schuldnermodifikation ist insgesamt betrachtet eher als Ausnahme zu bezeichnen, denn betrachtet man alle Darlehen in der Summe, so tilgt in den weitaus meisten Fällen die Person den Kredit, welche diesen ursprünglich auch aufgenommen hat. Daher findet man die Schuldnermodifikation auch fast nur im Bereich der Immobilienkredite vor, bei Ratenkrediten gibt es hingegen fast nie einen Schuldnerwechsel.
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Umschichten von Geldanlagen

Eine Umschichtung der Geldanlage empfiehlt sich in bestimmten Lebenssituationen sowie bei einer vermutlich dauerhaften schlechten Wertentwicklung vorhandener Aktien oder Fonds. Die Vermögensumschichtung in verschiedenen Lebenslagen erweist sich auf Grund unterschiedlicher Bedürfnisse als sinnvoll. In jungen Jahren steht der Vermögensaufbau im Vordergrund, wozu neben festverzinslichen Wertpapieren sowie gut verzinsten Festgeldanlagen auch Aktien und Fondsanteile beitragen.
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Das Modernisierungsdarlehen als Spezialkredit

Wenn man ein Haus bauen, kaufen, sanieren oder modernisieren möchte, dann wird dafür fast immer eine Summe im fünf- oder sechsstelligen Euro-Bereich benötigt. Im Normalfall kann man das benötigte Kapital nicht vollkommen alleine aufbringen, sondern man muss einen Bankkredit in Anspruch nehmen. Für die zuvor genannten Zwecke bieten die Banken unterschiedliche Darlehen an, wie zum Beispiel das Annuitätendarlehen, das Tilgungsdarlehen oder das endfällige Darlehen zur Finanzierung des Kaufs eines Hauses.
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Aufgaben und Grenzen des Anlegerschutzes

Nicht wenige Menschen fühlen sich von Geldanlagen mit vermeintlich oder auch tatsächlich erzielbaren hohen Renditen magisch angezogen und übersehen, dass eine hohe mögliche Rendite nahezu immer mit einem größeren Risiko verbunden ist. Zudem ist das Wissen über die einzelnen Produkte auf dem Finanzmarkt sowie deren Chancen und Risiken bei der Bevölkerung eher gering ausgeprägt. Der Gesetzgeber hat aus diesem Grund Maßnahmen zum Anlegerschutz erlassen, welche dem Schutz der Anleger dienen.
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Anlagevermittlung und Produktvergleich

Wer in eine Bank geht um dort einen Vertrag für einen Fondssparplan oder eine Versicherung abzuschließen, wird mit dem neuen Produkt nicht Vertragspartner des entsprechenden Geldinstitutes, sondern einer Fonds- oder Versicherungsgesellschaft. Diese ist allerdings in vielen Fällen mit der Bank wirtschaftlich verflochten oder gehört zumindest dem gleichen Mutterkonzern an. Eine Anlagevermittlung findet auch statt, wenn der Kunde die entsprechenden Verträge über die Webseite der Bank und nicht direkt über den Internet-Auftritt der Gesellschaft abschließt.
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Höhe der Vorschusszinsen bei Sparguthaben

Wenn der Kunde ein Sparguthaben vorzeitig zurückgezahlt bekommen möchte, berechnet die Bank ihm Vorzugszinsen. Bei Sparverträgen mit dreimonatiger Kündigungsfrist können jedoch in jedem Kalendermonat 2000 Euro ohne Anrechnung von Vorschusszinsen je Konto abgehoben werden. Der Gesetzgeber hat zwar keinen verbindlichen maximalen Zinssatz für Vorschusszinsen festgelegt, dennoch hat sich bei fast allen Banken ein Viertel des für das jeweilige Konto geltenden Habenzinses als Satz für Vorschusszinsen eingebürgert.
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Repair-Entgelt als Sondergebühr

Heutzutage gehört es im Bereich des Zahlungsverkehrs bereits zur Normalität, dass man auch hin und wieder eine Überweisung auf ein Konto im Ausland vornimmt. Sicherlich ist auch der grenzüberschreitende Markt ein Grund dafür, vor allem im Raum der EU. Kauft man beispielsweise in einem Online Shop etwas ein, der im Ausland ansässig ist, so wird oftmals per Auslandsüberweisung bezahlt. Vom grundsätzlichen Ablauf her gibt es kaum noch Unterschiede zwischen einer Inlands- und einer Auslandsüberweisung.
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Anleger-Informationspflicht als Anlegerschutz

Die meisten Anleger verfügen naturgemäß über ein begrenztes Wissen hinsichtlich der Chancen und Risiken einzelner Anlageformen. Damit sie sich ausreichend informieren können, hat der Gesetzgeber die Anleger-Informationspflicht verbindlich eingeführt. Diese besagt, dass der Wertpapierdienstleister dem Anleger umfangreiche Informationen über die angebotenen Geldanlagen zur Verfügung stellen muss. Beaufsichtigt wird die ordnungsgemäße Umsetzung der entsprechenden Regeln durch die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht).
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Abzugskredite als meldepflichtige Darlehen

Bei einem Abzugskredit handelt es sich um ein meldepflichtiges Darlehen eines Kreditinstituts an ihm nahestehende Personen oder Institutionen. Die Meldung erfolgt an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und umfasst neben dem Namen des Kreditnehmers auch weitere Informationen wie die Höhe des Darlehens, die vereinbarten Rückzahlungsbedingungen sowie die bei der Kreditentscheidung berücksichtigten Sicherheiten.
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Was ist eine inflationsgeschützte Anleihe?

Wenn es um Anlageformen geht, die vor einer Inflation und der damit verbundenen Geldentwertung schützen sollen, dann werden vorrangig Aktien, Gold und Immobilien genannt, also die so genannten Sachwerte. Es gibt aber auch im Anleihebereich eine bestimmte Art von Wertpapier, die ebenfalls einen Inflationsschutz beinhaltet. Und zwar werden diese Anleihen aus dem Grund auch als inflationsgeschützte Anleihen bezeichnet. Mancher Anleger kennt diese Wertpapiere aber vielleicht auch unter der Bezeichnung indexgebundene Anleihe oder Realzinsbonds.
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Wen unterstützt das Altersvermögensgesetz?

Das Altersvermögensgesetz, dessen Leistungen in der Umgangssprache überwiegend als Riester-Rente bezeichnet werden, wurde eingeführt, um die Folgen der Minderung der Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung abzufedern. Wer Einlagen im Rahmen Riesterfähiger Verträge leistet, erhält eine staatliche Zulage oder Steuerermäßigungen. Die Auszahlungen aus einem Riester-Sparvertrag müssen in Form einer lebenslangen Rente erfolgen, beim Erreichen des Rentenalters ist eine begrenzte Sofortleistung jedoch möglich.
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Das Annuitätsdarlehen und Sonderformen

Bei einem Annuitätsdarlehen oder Annuitätendarlehen handelt es sich um die häufigste Form des in Deutschland vergebenen Kredits. Gekennzeichnet ist dieses durch eine jährlich gleichbleibende Summe der Rückzahlungen, welche in einen Tilgungsanteil und in einen Zinsanteil aufgeteilt werden können. Dabei steigt während der Laufzeit der Tilgungsanteil beständig an, während der Zinsanteil zurückgeht. Mögliche Alternativen zu einem Annuitätsdarlehen sind das Tilgungsdarlehen sowie der endfällige Kredit.
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Monatliche Zinsgutschriften und Zinseszinsen

Man kann als Anleger heute Erträge in verschiedenen Formen erzielen, denn je nach Art des Finanzproduktes fallen nicht nur Zinsen als Ertrag an. Darüber hinaus gibt es nämlich auch noch Anlageformen, durch deren Nutzung der Anleger beispielsweise eine Dividende, Kursgewinne oder Währungsgewinne erhält, die natürlich auch eine Form des Ertrages darstellen. Dennoch sind die Zinsen natürlich nach wie vor die am häufigsten auftretende Ertragsart.
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Anlagen in Aufzinsungspapiere im Vergleich

Als Kennzeichen eines Aufzinsungspapiers gilt die Ansammlung von Zinsen und Zinsenszinsen während der gesamten Laufzeit sowie deren Ausschüttung zum Zeitpunkt der Rückgabe am Ende der Laufzeit. Da der Zinssatz bereits bei der Emission festgelegt wird, kann der Sparer neben dem Rückkaufwert auch seine Rendite leicht berechnen. Die gesamten aus einem Aufzinsungspapier stammenden Gewinne werden im Moment der Rückgabe realisiert, so dass sie zu diesem Zeitpunkt der Abgeltungssteuer unterliegen, sofern der im Rahmen des Sparerfreibetrages erteilte Freistellungsauftrag bereits ausgeschöpft ist.
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Abzinsungspapiere und Zinsen im Vergleich

Bei festverzinslichen Wertpapieren wird zwischen solchen mit jährlicher Zinszahlung sowie Abzinsungspapieren und Aufzinsungspapieren unterschieden. Bei einem Abzinsungspapier erfolgt die Anrechnung des Zinsertrages bereits beim Erwerb des Wertpapieres, indem dieser vom Nennwert abgezogen wird. Der auf diese Weise errechnete zu bezahlende Betrag wird als Emissionswert bezeichnet. Steuerlich wird der Zinsertrag jedoch erst im Jahr der Rückzahlung angerechnet, da dieser erst dann dem Anleger konkret zufließt.
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Steuerfreie Anleihen als Anlageform

Bis einschließlich 2008 waren steuerfreie Anleihen vor allem bei denjenigen Anlegern sehr beliebt, deren Einnahmen aus Kapitalvermögen größer waren als der zur Verfügung stehende Zinsfreibetrag. Heute haben solche Nullkupon-Anleihen, um die es sich bei den steuerfreien Anleihen meistens gehandelt hat, nahezu keine Bedeutung mehr. Der Grund besteht darin, dass der vorher noch vorhandene Steuerspareffekt seit 2009 nicht mehr vorhanden ist.
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Abzahlungsfrist als variable Kreditkomponente

Möchte man in Deutschland einen Kredit bei einer Bank aufnehmen, dann bekommt man dieses Darlehen im Regelfall nur dann, wenn man einerseits ein festes Einkommen nachweisen kann und andererseits keine negativen Einträge in der Schufa hat. Auch wenn die Banken diese zwei Kriterien zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit nutzen, so geht es im Prinzip vor allem darum, dass man auch imstande ist, den aufgenommenen Kredit abzahlen zu können. Das ist meistens dann so, wenn das monatlich frei verfügbare Einkommen höher ist als die Rate, die bezüglich des möglichen Kredites berechnet worden ist.
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